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CBD Gras darf nur noch als Tabakersatz verkauft werden

Das eidgenössische Finanzdepartement und die eidgenössische Zollverwaltung haben Ende Februar ein Merkblatt über die Tabaksteuerpflicht von Cannabisprodukten mit einem THC-Gehalt von unter 1% publiziert. Nach diesem Merkblatt sind sämtliche Cannabisprodukte steuerpflichtig, die zum Rauchen oder Vaporisieren bestimmt sind oder dazu verwendet werden können. Darunter fallen zum Beispiel Hanfblüten und Hanfharze (Haschisch).

Was sind die Konsequenzen?

Zukünftig müssen insbesondere Hanfblüten und Haschisch vor der Inverkehrbringung beim Bundesamt für Gesundheit gemeldet und durch dieses zugelassen werden. Zudem muss die Tabaksteuer entrichtet werden, die sich an der Menge und 25% des Kleinhandelspreises orientiert. Bis Ende April 2017 war es für bestehende Anbieter möglich, bereits verkaufte Ware nachzuversteuern. Ab dem 1. Mai 2017 ist bei einer Inverkehrbringung von unversteuerten Hanfblüten oder Haschisch, mit rechtlichen Konsequenzen zu rechnen.

Wird es zu Engpässen bei CBD Gras kommen?

In der Zwischenzeit gibt es bereits genügend Anbieter von Hanfblüten, die durch das Bundesamt für Gesundheit zugelassene Produkte in ihrem Sortiment haben. Eine grosse Auswahl entsprechender Produkte finden Sie zum Beispiel in unserem Webshop. Zudem ist davon auszugehen, dass auch in diesem Frühling wieder viel legaler Hanf in Treibhäusern oder Outdoor gepflanzt wurde. Mit einem Engpass ist daher aktuell nicht zu rechnen. Viel mehr sieht es aktuell so aus, dass sich die Anzahl der Produzenten laufend erhöht und wahrscheinlich noch deutlich steigen wird.

Was ist von der Tabaksteuer ausgenommen?

Cannabisprodukte die eindeutig nicht zu Rauchzwecken bestimmt sind, unterliegen nicht der Tabaksteuer. Im Merkblatt werden in diesem Zusammenhang explizit die folgenden Produkte aufgelistet: Stecklinge, Nahrungsmittel, Nahrungsergänzungsmittel, Kosmetika und Öle. Ebenfalls ausgenommen ist Hanftee, wenn dieser aus Industriehanf besteht und ein hoher Anteil an Hanfblättern aufweist. Auf telefonische Nachfrage hat die Zollverwaltung zudem bestätigt, dass auch E-Liquids nicht der Tabakersteuer unterliegen.

Wie wird sich die Situation weiter entwickeln?

Indem Hanfblüten und Haschisch offiziell der Tabaksteuerpflicht unterliegen, ist es höchst unwahrscheinlich, dass diese Produkte wieder vom Markt verschwinden werden. Vielmehr ist davon auszugehen, dass weitere professionelle Anbieter diesen Markt für sich entdecken werden. Für die Konsumenten dürfte sich die Situation daher weiter positiv entwickeln. Die Auswahl entsprechender Produkte nimmt laufend zu und es ist auch damit zu rechnen, dass die Preise noch weiter sinken werden.

Wie ist der Vorteil von zugelassenem Tabakersatz?

Bei der Zulassung von CBD Tabakersatz beim Bundesamt für Gesundheit, muss der Produzent eine Laboranalyse vorlegen und andere rechtliche Anforderungen erfüllen. Insbesondere muss auch nachgewiesen werden, dass der THC Gehalt die 1% Grenze nicht überschreitet und mit keinen unerwarteten gesundheitlichen Beeinträchtigungen beim Konsum zu rechnen ist. Die Produktesicherheit für die Konsumenten wird dadurch wesentlich erhöht.


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